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Willkommen und Segen sei!

Wenn du diese Seite gefunden hast, bist du entweder am Heidentum interessiert und suchst nach Informationen über Heiden in Österreich oder du bist schon Heide und suchst nach anderen, um dich mit ihnen auszutauschen.

Die Pagan Federation Österreich hat sich gerade ziemlich verändert. Wir haben zwei neue nationale Koordinatoren, Vernon und Jeffrey. Ich (Vernon) bin zuständig für die administrative Seite, z.B. die Mitgliedschaften, die Organisation und den sonstigen lästigen Bürokram, und mein "Mittäter" Jeffrey kümmert sich um die Veranstaltungen, die Ankündigungen und die für alle Interessierten offenen Treffen.

Wir würden dich gerne dazu einladen, dich bei der PF Österreich zu beteiligen, da wir viele aufregende Pläne für das kommende Jahr haben.
Wenn du dich gerne in die Mailingliste für Veranstaltungen eintragen möchtest, haben wir dafür eine Mailinggruppe bei http://groups.yahoo.com/group/pf-international-austria/ eingerichtet.

Die Pagan Federation International ist eine internationale Organisation mit über 34 Jahren Erfahrung und mit Teilorganisationen in der ganzen Welt (in Asien, Südamerika, Grossbritannien, Portugal, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Australien, Südafrika, der Türkei und natürlich Österreich). Daran siehst du, dass wir keine "fliegende" Organisation sind (trotz der Besen).

Wenn du noch Fragen hast oder weitere Informationen möchtest, dann wende dich bitte an uns.

Deine dienstbaren Geister
Vernon und Jeffrey
National Coordinators

Die Pagan Federation

Die Pagan Federation existiert seit 1971 und veröffentlicht seit 1969 ihre Zeitschrift Pagan Dawn und deren Vorgängerin, The Wiccan. Während dieser Zeit ist die Leserschaft auf mehr als 10.000 Personen pro vierteljährlicher Ausgabe angewachsen. Das macht die Pagan Federation zu einer der grössten und ältesten Organisationen dieser Art in Europa.

Ursprünglich sollte sie in erster Linie eine Organisation für Öffentlichkeitsarbeit sein, eine, die aktiv die Unwissenheit über und die massive Ablehnung des Heidentums bekämpfen sollte, welche damals in Grossbritannien vorherrschten und auch heute noch vorhanden sind.

Um Öffentlichkeitsarbeit machen zu können, war es ganz wichtig, ein Netzwerk von Menschen mit ähnlichen Ansichten, welche die gleichen Ziele teilen, zu schaffen. Daher lag der zweite Schwerpunkt der PF darin, Heiden mit einander in Kontakt zu bringen, damit sie ihre Ansichten austauschen, einander treffen und miteinander reden konnten. Ein landesweites Netzwerk entstand, das heute von mehr als 40 regionalen Koordinatoren und vielen lokalen Organisatoren betreut wird, damit Mitglieder einander treffen und zum Nutzen des Heidentums miteinander arbeiten können.

Diese beiden Aufgaben sind heute immer noch sehr wichtig, aber sie haben sich durch die Jahre verändert. Es mag heute immer noch nicht leicht sein, sich öffentlich als Heide zu bekennen, aber noch vor ein paar Jahrzehnten war es fast unmöglich. Diese veränderte Wahrnehmung, welche die PF mitgeschaffen hat, ermöglicht uns grosse Fortschritte in Richtung eines aktiven und sichtbaren Heidentums.

Aufgaben und Aktivitäten

Neben der jährlichen National Conference in London, welche über 2500 Menschen anzieht, hat die Pagan Federation ein Netzwerk für Unterstützung und Veranstaltungen in ganz Grossbritannien entwickelt. Viele Regionen halten selbst jährliche Konferenzen ab und die meisten geben auch ihre eigenen Rundschreiben heraus, um ihre Mitglieder über lokale Aktivitäten zu informieren. Es gibt auch eine Reihe von kleineren Veranstaltungen wie Stammtische, Diskussionsgruppen, Workshops, Ausflüge und Fahrten zu Heiligen Stätten, damit die Mitglieder mehr über das Heidentum lernen und Gleichgesinnte treffen können.

Die Öffentlichkeitsarbeit geht weiter. Die PF hat eine eigene Anti-Diffamierungs-abteilung, welche versucht, das Heidentum gegen Missbrauch und verzerrte Darstellung in den Medien zu verteidigen, und welche die Diskriminierung von Heiden durch die öffentlichen Stellen bekämpft. Als Ansprechpartner für die Medien bearbeitet die PF jährlich hunderte von Anfragen von Radiosendern, Fernsehsendern, Zeitungen und Zeitschriften und gibt genaue und verbindliche Informationen.

Statt nur zu reagieren, ist die PF aktiv und entschieden vorgegangen, um die Anerkennung des Heidentums zu erreichen. Das hat dazu geführt, dass das Heidentum von "Religions in the UK", dem Verzeichnis des britischen Interkonfessionellen Netzwerks, als gültige Religion anerkannt wurde. Das Innenministerium hat ebenfalls das Heidentum als eine Religion anerkannt, deren Anhänger genau wie die aller anderen Religionen das Recht auf spirituelle Unterstützung haben. Inzwischen gibt es mehrere anerkannte Gefängnisbetreuer und auch Betreuer für Heiden in Krankenhäusern. Das sind nützliche Präzedenzfälle im Umgang mit anderen Regierungsstellen.

Wir arbeiten daran, dass das Recht von Heiden anerkannt wird, ihren Glauben offen und ohne Diskriminierung auszuüben. In allen ihren Unternehmungen verbreitet die PF genaue Tatsachen über das Heidentum und arbeitet für Toleranz, Respekt und gegenseitiges Verständnis.